Vereinsemblem
 
Schützenverein von 1900 e.V. Berenbostel
 

Volkstrauertag

Der Volkstrauertag ist ein bundesweiter, staatlicher Gedenktag und wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen. Öffentliche Einrichtungen des Bundes werden halbmast beflaggt.

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Heutzutage wird der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht und der Gedenktag als Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und zum Frieden verstanden.

Die zentrale Gedenkstunde findet im Deutschen Bundestag und in der "Neuen Wache" in Berlin statt.

 

Angelehnt an die Form der zentralen Gedenkstunde wird in Berenbostel - wie in den meisten anderen Städten und Gemeinden ebenfalls - eine Gedenkstunden mit Kranzniederlegungen durchgeführt.

Bestandteile der Gedenkstunde sind:

- Mahnworte einzelner Sprecher

- Ansprache eines örtlichen Pastors

- Totenehrung durch den Ortsbürgermeister

- Gemeinsames Singen der Nationalhymne

- Auszug der Fahnen- und Kranzträger

- Ehrung der Gefallenen an der Gedenktafel

- Gemeinsames Singen "Der gute Kamerad"

Der Schützenverein vor der Gedenktafel

Die musikalische Gestaltung der örtlichen Gedenkstunde übernehmen der Bläserchor der Stephanusgemeinde und der berenbostel chor ad libitum.

Die Freiwillige Feuerwehr Berenbostel stellt an der Gedenktafel zur Ehrung der Toten zwei Fahnenträger ab und nimmt in Uniform an der Gedenkstunde teil.

Der Schützenverein Berenbostel bringt sein Gedenken seit jeher durch Teilnahme an der Gedenkstunde in Schützentracht zum Ausdruck. Die Vereinsfahne erhält zum Zeichen der Trauer vom Fahnenträger einen Trauerflor angelegt und er senkt sie während der Kranzniederlegung ab.

Kranz der Heimatgruppe Berenbostel
 
Kranzniederlegung und Ehrung der Gefallenen an der Gedenktafel (2007)
 
Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl gab einmal am Volkstrauertag folgende Erklärung ab:
"Die Erinnerung an den Tod von Millionen unschuldiger Menschen mahnt jeden einzelnen von uns, immer und überall aktiv für unsere freiheitliche Demokratie einzutreten, sie entschlossen gegen ihre Feinde zu verteidigen und ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen und Völkern mit aller Kraft zu fördern. Es gehört zu unseren vornehmsten Aufgaben, diese Einsichten an die nachwachsenden Generationen weiterzugeben, damit die schrecklichen Erfahrungen der Vergangenheit sich niemals wiederholen."
 
Kranz der Stadt Garbsen
Fackelträger Adolf Schäfer
 
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