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Schützenverein von 1900 e.V. Berenbostel
 

Informationen zum Schießsportleiter

Der Schießsportleiterlehrgang bildet aktive Vereinsmitglieder zu qualifizierten Mitarbeitern im Verein zur Unterstützung der Vereinsführung im Schießbetrieb aus. Die Ausbildung zum Schießsportleiter dient außerdem als Basisqualifikation für alle weiteren Ausbildungsgänge.
 
Die Schießsportleiterausbildung vermittelt dem Teilnehmer die Fähigkeiten zur Durchführung von Schießen, zur Waffen- und Bekleidungskontrolle, zur Aufsicht über die Einhaltung sicherheitstechnischer Aspekte, zur Vermittlung von Grundkenntnissen der Schießtechnik und zum Mitwirken im Bereich der Mitgliederwerbung und Öffentlichkeitsarbeit. Hauptsächlich werden allgemeine, organisatorische und rechtliche Kenntnisse aus dem Bereich der Sportordnung geschult, während die sportliche Schießtechnik nicht zum Unterrichtsstoff gehört.
 
Voraussetzungen für die Schießsportleiterlizenz sind der Waffensachkundenachweis (siehe Waffensachkundelehrgang), ein Erste-Hilfe-Nachweis, der nicht älter als zwei Jahre sein darf, und die Vollendung des 18. Lebensjahres.
 
Der Lehrgang wird vom Kreissportschützenverband im Auftrag des Landessportschützenverbandes durchgeführt und umfaßt 30 Unterrichtstunden und eine abschließende Theorie-Prüfung. Die Gültigkeit der daraufhin erteilten Schießsportleiterlizenz ist auf vier Jahre begrenzt, kann aber durch rechtzeitige Teilnahme an einer achtstündigen Nachschulung verlängert werden.
 
Eine hinreichende Anzahl von Schießsportleitern ist für den Verein wichtig, weil Meisterschaften und andere Wettbewerbe gemäß Sportordnung nur unter Leitung eines Schießsportleiters durchgeführt werden dürfen. Allein die Anwesenheit von Personen mit Standaufsichtlizenz genügt dafür nicht. Im Schützenverein Berenbostel sind mehr als 10 Prozent der Mitglieder Inhaber einer gültigen Schießsportleiterlizenz.
 
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